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Wenn Sie jetzt Ihre Direktwerbe­-Aktion planen, kann Ihnen diese Checkliste dabei helfen. Zunächst sind folgende Punkte genau zu definieren:

1. Zielsetzung:

Was soll mit der Aktion erreicht werden?

2. Zielgruppen-Gewinnung:

Wie können geeignete Zielgruppen beschafft werden?

3. Budget:

Welchen Deckungsbeitrag muss ich bei meiner Planung einkalkulieren?

4. Durchführung:

Mit welchen Werbemitteln lässt sich das Ziel erreichen?

5. Terminierung:

Wann soll die Aktion stattfinden?

6. Follow-up:

Wie kann ich die Reagierer schnell und kostengünstig auswerten, beliefern, und wie kann ich auf mein Angebot nachfassen?

 
1. Zielsetzung

o  Einstufige Neukundengewinnung (z.B. One-Shot-Mailing)
o  Zweistufige Kundengewinnung (z.B. Katalogangebot)
o  Außendienst-Unterstützung
o  Messeeinladungen
o  Public Relations
o  Aktivierung von Interessenten (Nachfaßwerbung)
o  Reaktivierung von Altkunden
o  Händlerwerbung
o  _____________________________________________
o  _____________________________________________

 
2. Zielgruppen-Gewinnung

Bei der Zielgruppen-Gewinnung ist die Marktsegmentierung eine wichtige Hilfe. Diese Absatz-Strategie arbeitet mit der Aufteilung des Gesamtmarktes in Teil-märkte und zieht daraus entsprechende Konsequenzen für die Maßnahmen der Zielgruppen-Beeinflussung.

Durch Selektionskriterien lassen sich geeignete Zielgruppen herausfiltern. Solche Kriterien können sein: Alter, Geschlecht, Kaufkraft, Wohnort, Beruf, Ausbildungs-stand, bisheriges Kaufverhalten, Besitz von Auto, Telefon, Haushaltsgröße etc.

Selektionskriterien für Geschäftsadressen: Ansprechpartner, Beschäftigten-zahl, Umsatz, Branche, Rechtsform, maschinelle Ausrüstung, Vertriebs­system, Standort, etc.

Wenn sich die geeigneten Käufer nicht eindeutig definieren lassen, müssen bei den anzumietenden Adressen Zielgruppen-TESTS durchgeführt werden. Die eingesetz-ten Adressen-Kollektionen (5.000 bis 10.000 Adressen je Testgruppe) sind für die Erfolgskontrolle entsprechend unterschiedlich zu kennzeichnen.

Als Quellen stehen zur Verfügung:

1. eigene Adressen (Kunden, Interessenten)
2. gewonnene Adressen (Außen­dienst, Coupon-Anzeigen etc.)
3. angemietete Adressen (z.B. aus der Branchen- und Zielgruppen-Übersicht
    auf unserer Website Leistungen oder aus unserem Gesamtkatalog).

Aus diesem Zielgruppen-Potenzial sind die geeigneten Listen auszuwählen:

Zielgruppe       Quelle bzw. Bestell-Nr.      Selektionskriterien        Stück        Preis
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
                                                                            Summe _______________

ACHTUNG: Sind alle Zielgruppen auf den gewünschten Datenträgern lieferbar?

 
3. Budget

Der größte Teil aller Direktwerbe­-Aktionen wird nicht aus dem „Werbe-Etat" finanziert, sondern enthält seinen eigenen Deckungsbei­trag schon in der Planung. Das gilt für den einstufigen Direktverkauf wie für mehrstufige Aktionen, bei denen die zunächst gewonnenen Interessen­ten später zu Kunden umge-wandelt werden.

Durch die Gegenüberstellung von errechneten Werbekosten und Auftragsspanne lässt sich die Netto-­Erfolgsquote ermitteln, ab der eine Aktion erfolgreich wird:

                                     Werbekosten pro Tausend
BEP (Break-even-point) = ----------------------------
                                    10 x Nettogewinn je Auftrag

Von der Frage: „Welche Rücklaufquote brauche ich, um in die Gewinnzone zu kommen?" können wir also gleich zum nächsten Punkt übergehen: „Wie und mit welchen Mitteln kann ich sicherstellen, dass ich den Punkt möglichst weit über-schreite, an dem die Gewinnzone anfängt?"

 

 

F o r t s e t z u n g    f o l g t


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